Ein Ausflug zu den Ursprüngen des Klosterwesens, das sich nach der Niederlassung in dieser Atem beraubenden Landschaft Umbriens sein Gesicht wandelte. So entstanden bedeutende Klöster wie etwa die Abteien von Sant’Eutizio und San Pietro in Valle bei Ferentillo.
  • Norcia
    Geburtsstätte des Heiligen Benedikt und seiner Schwester Santa Scholastika, Gründer des westlichen Mönchtums. Der Weg durch die Stadt lässt uns unerwartete Kunstschätze entdecken undzudem auch die lokalen Köstlichkeiten probieren wie beispielsweise den schwarzen Trüffel und die berühmten Wurstspezialitäten von Norcia.

  • Die Abtei von Sant’Eutizio
    Die Gründung geht auf einige syrische Mönche zurück, die das Neratal wegen seiner zahlreichen Höhlen zum Rückzugsort auserwählten. Später wandelte es sich zu einer Einsiedelei. Nach und nach wurde sie zur wichtigsten Abtei der Gegend um Norcia. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und liegt inmitten eines Platzes, der von den älteren Eremitengebäuden umkränzt ist. Hier wird auch eine kleine Sammlung von Gegenständen aufbewahrt, die über die Entwicklung der chirurgischen Schule Preci erzählt.

  • Die Kirche von San Felice in Narco
    Die romanische Kirche ist Teil eines alten Benediktinerklosters und ist ein herausragendes Beispiel für Klosterbaukunst in der Region Spoleto. Sie steht am Eingang zum Neratal zu Füßen des Örtchen Sant’Anatolia und ist daher bestens geeignet, hier zur Entdeckung der eindrucksvollen und rauhen Natur dieses Teils von Umbrien mit seinen alten befestigten Örtchen und Wachburgen aufzubrechen, die die Straße durch das enge Neratal kontrollieren sollten.

  • Die Abtei von San Pietro in Valle bei Ferentillo
    Die Abtei wurde im 8. Jahrhundert vom Herzog Spoletos, Faroaldo II., gegründet. Sie ist ein bedeutendes kunsthistorisches Zeugnis hochmittelalterlicher Malerei und Bildhauerei. Die Wände des einzigen Kirchenschiffs sind mit einem seltenen Freskenzyklus bemalt und der Hauptaltar ist ein äußerst rares Beispiel langobardischer Bildhauerkunst. Die Lage des Gebäudes und sein kunsthistorischer Rang machen einen Abstecher hierhin unerläßlich.

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